Altar-Werk

Ausführliches Statement zu „Gebet der Mutter für ihren Sohn“ von Monika Thoms

Ich versuche mit diesem Bild etwas beizutragen, zu einer grundlegenden Klärung, zur Klärung des menschlichen Bewusstseins, die in jedem von uns stattfinden muss. Ob wir uns dabei nun von Gott abkehren oder uns ihm zuwenden. Wenn wir uns ihm zuwenden in welcher Innigkeit es uns gelingt, uns im Kontakt mit ihm auszutauschen, das „Ihm“ wegzulassen, – jenseits aller Polaritäten, von männlich und weiblich, oben und unten, außen und innen – unseren letztendlichen Bezugspunkt zu verlieren, indem wir mit ihm verschmelzen.

Es geht um die Frage, wie können wir immer wieder, immer wieder neu mit unserer Enttäuschung umgehen, dass dieser Austausch nicht stattfindet, weil wir uns nicht zulänglich fühlen, uns nicht konzentrieren können auf unsere spirituelle Dimension, verwirrt nur umherwandern, in Folge dessen diese „höchste Hochzeit“ nicht stattfindet? Wie können wir an Zuversicht gewinnen und uns ins Einssein fallen lassen? Wohin können wir uns selbst bewegen, um Methoden der kulturellen Errungenschaften der Menschheit wieder neu in uns zu aktualisieren?

Andererseits wie verkraften wir auf Dauer, dass wir uns getäuscht fühlen, uns selbst täuschen und andere täuschen?

Wie können wir da angesichts dessen, was uns heute hier im Herzen berührt, uns nicht kalt sein lässt, uns aufwühlt, viele Menschen orientierungslos werden lässt, zu Betäubungen und Ablenkungen verführt – wie können wir da eine Fassung gewinnen?

Wie können wir mit ansehen, dass Milliarden von Menschen immer wieder polarisiert und von ihrer Menschlichkeit abgetrennt verharren in Schmerz und Leid?

Und wie können wir, wenn uns der Austausch mit Gott gelingt, wie können wir von Angesicht zu Angesicht Gottes unsere Kinder inspirieren? Was bleibt überhaupt?

Viele sehr unterschiedliche Fragen existenzieller und spiritueller Natur möchte ich mit diesem Gemälde künstlerisch auf eine offene Bühne bringen – vor den Altar. Dort soll eine Plattform für die Zusammenarbeit verschiedener KünstlerInnen aller Genre entstehen.

„Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.“ (Khalil Gibran)

Das Kreuz unserer gesamten Menschheit

Ich lade jeden herzlich ein, mehr als einmal auf das Bild in Stille mit dem Herzen zu schauen.

Dieses Gemälde verstehe ich als ein zeitgenössisches, interreligiöses Altarwerk.

Es ist nicht die klassische Szenerie des Passionsweges Jesu Christi, die den Bildaufbau bestimmt, obwohl man selbst dies auch zu entdecken vermag.

Es ist vielmehr das Kreuz unserer gesamten Menschheit und die kultivierten Wege der Menschheit. Die Mitte wirkt wie eine unantastbare Lichtachse, in der eine Lichtfigur in Form eines Kindes, das die natürliche unschuldige Verbindung zu Gott in einer starken Körpergeste ausdrückt, die aus der Erfahrung Gottes energetisch gespeist wird. Mit dieser Geste sind Polaritäten mit einer unzerstörbaren Zuversicht transzendiert.

Das Bild lässt sich in der natürlichen Ableseneigung von links nach rechts auch als Polarität von Dunkel und Licht; oder genauer durch Leid, Verzweiflung mit Schmerzen einerseits und Liebe, Frieden, Harmonie, Freude mit Erkenntnis andererseits beschreiben. In der Mitte kommt der Betrachter immer wieder zur Ruhe bei dem Bildnis des Kindes.

Es gibt drei vertikale Ebenen des Bildes: unten – die Materielle, darüber die Symbolisch-energetische und die Transzendente oder Himmlische Ebene.

Im Vordergrund sind sehr viele figürliche Darstellungen, die die ganze Bandbreite der menschlichen Empfindungen von Schmerz bis Ekstase, Verzweiflung bis Gelassenheit, Leid bis Freude zeigen. Es ist das gesamte Leben zu erkennen und der Betrachter findet sich davor wandernd mal innehaltend und geht oft mit einem Freund sich austauschend, der inneren Resonanz folgend, vor dem Bild hin und her, ganz nah wie einem Sog folgend heran und wieder in Distanz, um zu schauen, was sich in der Höhe abspielt.

Auf der zweiten Ebene sind sehr viele Symbole und Vögel, Worte des Psalms 23 und des Vater Unser in mehreren Sprachen zu erkennen, in Japanisch, Englisch, Deutsch, Russisch und Aramäisch, die eine große räumliche Tiefe in einer weiten Landschaft durchziehen.

Die dritte Ebene ist der Bezugspunkt der Lichtlinien, die oben aus dem Bild herausführen in die göttliche, absolute Ebene, die nicht sichtbar ist und doch jeden Bereich des Bildes zu sich in Beziehung setzt.

Alle drei Ebenen wirken räumlich im Aufbau in der Mönchskirche magisch zusammen. Das reale lokale Licht und die Komposition der Lichtlinien treffen zusammen. Zum Beispiel habe ich diese Lichtlinien zusammen mit einigen Freunden an einem Ostersonntag vor dem Bild real im Raum erfahren, als Lichtstrahlen durch die Kirchenfenster brachen und uns, meditierend vor dem Gemälde, berührten. Sie sind Erfahrungen göttlicher Gnade, die überall stattfindet, wo sich das Irdische zu Gott erheben kann oder wo es schlicht erlöst wird und sei es im Todesmoment.

Die Bühne aller Genre

Die Musik in Events vor dem Gemälde eröffnet den Raum zur Kontemplation der Ebene über dem sichtbaren Bild mit allen mitschwingenden Obertönen. Musik verstärkt die Emotionen in uns. Je nach Stimmung lässt sie einzelne Themen aus dem Bild hervortreten, mit denen wir uns dadurch stärker konfrontiert sehen.

Meine Absicht ist es, durch die gleichzeitige visuelle und akustische Erfahrung vor der Malerei, zu einer gesteigerten Wahrnehmung und Verarbeitungsenergie im Betrachter zu führen. Sie kann eine Klärung der Gefühle und inneren Fragen, der eigenen inneren Haltung herbeiführen und eine Erweiterung des Bewusstseins durch diese neue Erfahrung bewirken.

Geschieht dies gleichzeitig bei einer größeren Menge von Besuchern, bewirkt dies wiederum einen Bewusstseinssprung, der nur kollektiv möglich ist. Besonders schön empfinde ich auch das unkontrollierbare Spiel des Sonnenlichtes mit Wolkenschatten und dramatisch zufälligem Aufblitzen einzelner Bildmotive zu inneren Gedankenblitzen, die wir dann simultan bemerken.

Dieser kollektive Bewusstseinssprung nennt sich auch Quantensprung und ist die Ursache für eine Verhaltensänderung, die sich auf die Gesellschaft und Umwelt nachhaltig auswirken kann.

Ein intensives Ereignis

Für dieses Zusammenspiel sind mir die musikalischen Ereignisse von hoher künstlerischer Qualität sehr wichtig. In der Erstpräsentation haben alle MusikerInnen die Präsenz des Publikums sehr intensiv wahrgenommen und waren sehr inspiriert von ihren eigenen Konzerterfahrungen.

Auch das Publikum kam angeregt von der Ersterfahrung zu weiteren Konzerten während einer Woche und näherte sich auf diese Weise wirklich einem tiefen Verstehen der ganzen Spannbreite des Altarbildes. Das hat mich sehr berührt und macht mich glücklich. Das Anliegen, Menschen zum Beispiel in ihrer längst abgefundenen Haltung zu neuem Nachdenken und Einfühlen in ihre seelische Verfassung anzuregen, ist gelungen.

Menschen, die zum Beispiel eigene Kinder oder Geschwister verloren haben, fühlen sich von dem Titel angezogen. Für sie ist es eine bewusste Überprüfung ihrer inneren Betroffenheit, ein erneutes Orten ihres Standpunktes im Ringen mit dem Verlust, mit Gott und mit ihrem eigenen Lebenssinn. Menschen, denen damals die Ereignisse in Fukushima – heute den klima- und politisch bedingten Veränderungen – nicht mehr aus dem Sinn gehen, empfinden das Bild als ein Gegenüber, vor dem sie sich austauschen können über ihre Ängste und Hoffnungen, über ihre Ohnmacht und Trauer, über Änderungen, die sie sich politisch wünschen und Formen der Um- und Durchsetzung gemeinsamer Herzensanliegen.

Das begleitende reichhaltige Anschauungsmaterial zur Entstehung des Bildes, zu den Hintergründen einzelner Motive und den Zusammenhang durch Texte, durch Informationsmaterial zu ökologischen Themen, kommt es auch zu intensivem Austausch der Besucher untereinander.

Der Titel „Gebet der Mutter für ihren Sohn“, ist nicht nur persönlich von der Künstlerin gegenüber ihrem eigenen Sohn zu verstehen. Mit der Mutter ist die Erde gemeint und mit Sohn die Menschheit und alles was auf ihr lebt.

Auf diesem Menüpunkt erhalten Sie umfassende Informationen zur Präsentation meiner interdisziplinär angelegten Arbeit „Gebet der Mutter für ihren Sohn“.

Während einer intensiven Schaffensphase von 3 Monaten habe ich den bildnerischen Teil dieses Projektes manifestiert.

Auf 26 Einzeltafeln à 150 x 90 cm, die in zwei Reihen à 13 übereinander zu einem Gesamtbild von 3 x 11,70 m zusammengefügt sind, malte ich in Öl ein sehr eindrucksvolles zeitgenössisches, interreligiöses Altarbild.

Die Erstpräsentation fand direkt nach Fertigstellung vom 31.3.2011 bis 6.5. 2011 in dem Chorraum der Mönchskirche zu Salzwedel statt. Während dieser intensiven Begegnungszeit fanden zahlreiche Veranstaltungen statt, zu denen ich vor allem Musikerinnen und Musiker einlud mit mir zu kooperieren.

Was sich ereignet hat an wundervollen Klängen und Situationen und wohin die weitere Tournee des Altarwerkes gehen wird, können Sie hier nach und nach erfahren.

Ich möchte auch durch diese Webseite gerne in Kontakt kommen mit möglichen neuen Veranstaltungsorten.

Ich wünsche mir sakrale Ausstellungsräume in ganz Europa, die vielleicht sogar lebendige Gemeinden sind, aus den unterschiedlichsten kulturellen und konfessionellen Zusammenhängen, um nicht nur das Bild zu zeigen, sondern auch eine künstlerische Zusammenarbeit für intensive musikalische Einrahmungen durch internationale MusikerInnen und KünstlerInnen, die mit dem Bild, mit mir und untereinander kooperieren möchten.

Das Konzept beinhaltet eine Wanderschaft des Bildes, auf der eine nachhaltige Vernetzung der KünstlerInnen geschehen kann.

Die aktuellen Weltgeschehnisse fordern uns zu einem Innehalten auf und einer Beschäftigung mit unseren Emotionen. Besonders jungen Menschen möchte ich angesichts der allgemeinen Fassungslosigkeit mit meiner Arbeit Mut machen, sich ihrem spirituellen Weg zuzuwenden. Ich möchte inspirieren, eine klare Orientierung und altruistisch geprägte Haltung des Mitgefühls und der Verbundenheit für sich zu entwickeln.

Über mich und das Malen des Altares

Eigentlich bin ich keine Malerin, sondern eine vielseitig arbeitende Künstlerin, die gerne durch alle greifbaren Medien hindurch ihren schöpferischen Ausdruck findet, mit dem Material, das sich anbietet, um die innere Vision, die sich nach außen drängt, zu fassen.

Nachdem ich intensiv an einem Filmprojekt zur Würdigung des Menschen Jenny Marx, geb. von Westphalen, gearbeitet hatte, traute ich mich endlich an die Umsetzung dieses sehr großen malerischen Altarwerkes, das sich bis zum Zeitpunkt der Vollendung Ende März über 12 Jahre nicht aus meinem Herzen und dem Kopf vertreiben ließ. Es brauchte einfach sehr spezielle Umstände, um sich manifestieren zu können, die ich nun mit der Unterstützung meiner einverstandenen Familie und in der Zusammenarbeit mit dem städtischen Kulturamt der Hansestadt Salzwedel und dem Förderverein des Künstler- und Stipendiatenhauses des Altmarkkreises Salzwedel für einen intensiven dreimonatigen Schaffensprozess finden konnte. Es war eine außerordentlich glückliche Zeit für mich, für die ich sehr dankbar bin.

Ich konnte die ausstellungsfreie Winterruhe der Mönchskirche nutzen, um dort direkt vor Ort das Bild herzustellen. Das ging wegen der sehr niedrigen Temperaturen natürlich nur in Öl und teilweise nutze ich das warme Atelierhaus des Stipendiatenhauses, in dem zu dieser Zeit der Komponist zu Gast das Künstleratelier nicht benötigte. So stellte ich bis Mitte Januar wie eine Mickeymouse alle Untergründe selbst her, setzte Keilrahmen zusammen, Bespannte sie und grundierte alles sorgfältig, bevor ich in einer einwöchigen Phase die gesamte Untermalung in der Mönchskirche erarbeitete nach meiner inneren Vision.

Von Ende Januar bis Ende März vollzog sich dann die umfangreiche malerische Anfertigung des Altarbildes nach einer einzigen Din-A-4-Skizze in meinem Büchlein, die mir Anhaltspunkt war für alle Figuren und Stimmungsthemen auf der großen Fläche. Viele Motive stammen aus meinem persönlichen Umfeld und sind Menschen, mit denen ich hier in der Altmark zusammen lebe. Es kam sehr viel auf mich zu und ich staunte immer wieder wie direkt ich aus meinem Herzen nicht nur Frieden sondern auch Zusammenhänge und Informationen erfuhr, die mit dem Bild zusammenhängen.

Als sich Anfang April die Natur- und Reaktorkatastrophe in Fukushima ereignete, hatte ich das leid- und schmerzvolle Szenario der linken Bildhälfte größtenteils schon fertiggestellt. Aufkleber mit der Aufschrift: „Müll heute“ und „Trümmerfeld“ warteten noch auf geeignete konkrete Motive. Das Weltgeschehen hatte die Bildvision eingeholt und die höchstaktuelle Zuspitzung verlangte direkt ins Bild aufgenommen zu sein. Unser aller Betroffenheit ist präsent und setzt sich in der Galerie der Einzelbilder, die jeden Ausstellungsort begleiten werden, weiter fort.

Kurzes Statement zu „Gebet der Mutter für ihren Sohn“

Ich versuche mit diesem Bild etwas beizutragen, zu einer grundlegenden Klärung, zur Klärung des menschlichen Bewusstseins, die in jedem von uns stattfinden muss. Ob wir uns dabei nun von Gott abkehren oder uns ihm zuwenden. Wenn wir uns ihm zuwenden in welcher Innigkeit es uns gelingt, uns im Kontakt mit ihm auszutauschen, das „Ihm“ wegzulassen, – jenseits aller Polaritäten, von männlich und weiblich, oben und unten, außen und innen – unseren letztendlichen Bezugspunkt zu verlieren, indem wir mit ihm verschmelzen.

Es geht um die Frage, wie können wir immer wieder, immer wieder neu mit unserer Enttäuschung, dass dieser Austausch nicht stattfindet, diese „höchste Hochzeit“ nicht stattfindet, stattdessen wir uns getäuscht fühlen, uns selbst täuschen und andere täuschen, wie können wir da angesichts dessen, was uns heute hier im Herzen berührt, uns nicht kalt sein lässt, uns aufwühlt, viele Menschen orientierungslos werden lässt, zu Betäubungen und Ablenkungen verführt – wie können wir da eine Fassung gewinnen?

„Vertrauen ist eine Oase des Herzens, die von der Karawane des Denkens nie erreicht wird.“ (Khalil Gibran)

Ich lade jeden herzlich ein mehr als einmal vor dem Bild in Stille mit dem Herzen zu schauen. 

Dieses Bild verstehe ich als ein zeitgenössisches, interreligiöses Altarwerk. Es ist nicht die klassische Szenerie des Passionsweges und der Lebensstationen Jesu Christi, die den Bildaufbau bestimmt, obwohl man selbst dies auch zu entdecken vermag. Es ist vielmehr das Kreuz unserer gesamten Menschheit und die kultivierten Wege der Menschheit. sowie eine Mitte, in der eine Art Lichtfigur in Form eines Kindes die natürliche, unschuldige Verbindung zu Gott in einer starken Körpergeste ausdrückt und die Polaritäten transzendiert mit einer unzerstörbaren Zuversicht.

Es gibt drei Ebenen des Bildes. Im Vordergrund sind sehr viele figürliche Darstellungen, die ganze Bandbreite der menschlichen Empfindungen von Schmerz bis Ekstase, Verzweiflung bis Gelassenheit, Leid bis Freude zeigen. Der Betrachter gerät wie in einen Sog, dem er nähertretend nachgibt, und sich dort vor dem Bild einfindet, wo er eine innere Resonanz verspürt. Auf der zweiten Ebene sind sehr viele Symbole und Vögel, Worte des Psalms 23 und des Vater Unser in mehreren Sprachen zu erkennen. Die dritte Ebene ist der Bezugspunkt der Lichtlinien, die oben aus dem Bild herausführen in die göttliche, absolute Ebene, die nicht Sichtbar ist.

Die Musik eröffnet den Raum zur Kontemplation der Ebene über dem sichtbaren Bild mit allen mitschwingenden Obertönen. Musik verstärkt die Emotionen in uns. Je nach Stimmung lässt sie einzelne Themen aus dem Bild hervortreten, mit denen wir uns dadurch stärker konfrontiert sehen. Meine Absicht ist es, durch die gleichzeitige visuelle und akustische Erfahrung vor der Malerei zu einer gesteigerten Wahrnehmung und Verarbeitungsenergie im Betrachter hinzuführen, die eine Klärung der Gefühle und inneren Fragen, der eigenen inneren Haltung herbeiführen.

Menschen, die zum Beispiel eigene Kinder oder Geschwister verloren haben, fühlen sich von dem Titel angezogen. Für sie ist es eine bewusste Überprüfung ihrer inneren Betroffenheit, ein erneutes Orten ihres Standpunktes im Ringen mit dem Verlust, mit Gott mit ihrem eigenen Lebenssinn. Menschen, denen die Ereignisse in Japan nicht mehr aus dem Sinn gehen, empfinden das Bild als ein Gegenüber, vor dem sie sich austauschen können über ihre Ängste und Hoffnungen, über ihre Ohnmacht und Trauer.

Der Titel „Gebet der Mutter für ihren Sohn“, ist nicht nur persönlich von der Künstlerin gegenüber ihrem eigenen Sohn zu verstehen. Mit der Mutter ist die Erde gemeint und mit Sohn die Menschheit.

Monika Thoms